Kompressionstherapie

Venenerkrankungen der Beine zählen bei Erwachsenen in Deutschland zu den häufigsten Krankheitsbildern. Mit steigendem Alter nehmen Häufigkeit und Schweregrad zu. Venenerkrankungen lassen sich in akut (vor allem Thrombosen) und chronisch (vor allem Krampfadern und venöse Insuffizienz) unterscheiden.

Zwischen diesen Krankheitsbildern bestehen vielfältige Wechselbeziehungen. Durch frühzeitiges Erkennen und konsequente Therapie können Beschwerden gelindert und Folgeschäden vermieden werden. Die Compliance-Beratung im Sanitätshaus informiert die betroffenen über Entstehungsursachen, Risikofaktoren, Prävention und Behandlung. Wer sich viel bewegt, bequeme und gute Schuhe trägt sowie sich gesund ernährt, kann das Risiko einer Venenerkrankung deutlich reduzieren. Die positiven Effekte derartiger Maßnahmen unterstützen die ärztlichen und therapeutischen Maßnahmen. Konsequent durchgeführt, können sie in Verbindung mit einer personalisierten Kompressionsstrumpfbehandlung deutliche Erfolge erzielen.

Neben den Venenerkrankungen sind lymphologische Erkrankungen mit Lymphödem und Lipödem zentrale Indikationen für komplexe Kompressionsstrumpfbehandlung. Auf Grund der demografischen Entwicklung ist eher mit einer Zunahme der Venen- und lymphologischen Erkrankungen zu rechnen. Venenprobleme und Ödeme der Extremitäten sind keine Bagatelle. Ohne frühzeitige Diagnostik und Therapie schreiten die Veränderungen immer weiter fort. Die Kompressionsstrumpftherapie verbessert die Lebensqualität der Betroffenen und verringert die Folgekosten für das Gesundheitssystem.